Am Anfang war…
…die Geburt der kleinen Lotte im Westen Mecklenburgs am 26. Sepember 2007. Als so kleine Würmchen sind sie ja immer noch vollends knuffig und zum Liebhaben und man denkt nicht, dass diese Zeit jemals Enden wird. Aber Obacht: Sie wird Enden!
Erstmal jedoch zurück zum schönen Part. Die kleinen krabbelnden Fellkneule… die, wenn sie schon die Augen geöffnet haben, einen mit schönen Blauen enstarren. Wenn die kleinen Zähnchen hervortreten, bemerkt man ungewollt die piranha-ähnlichen Beißwerkzeuge.
Man wünscht sich fast, dass die schöne Zeit niemals Enden soll. Es ist vielleicht ein kleines bisschen Lauter als sonst und… ja Moment! Da war nochwas…
Poop… and crap…
Es steigt einem – gewollt oder nicht – irgendwann in die Nase und dann wird es einem klar: Alles was rein geht, kommt auch wieder raus!
Wenn das am Anfang nur nicht so infernal stinken würde, so wie auch das Zeug von jeder menschlichen Mini-Ausgabe.
„Also ehrlich mal… Der Hund hat doch eine Laktoseintoleranz! Wah?“
Es freut einen dann auch immer, wenn man es nicht geschaft hat die kleine Scheißerin rechtzeitig hinaus zu begleiten, damit sie dort ihr Geschäft machen kann. Es kann also schonmal sein, dass man alle 3-4 Stunden Gassi gehen muss.
Nach einigen Wochen
Das Hundi ist größer geworden und macht nun noch viel mehr Unsinn als zuvor. Jeder Schuh, der einsam und greifbar ist, wird nun auf’s Korn genommen und einer genaueren Untersuchung, unter Zuhilfenahme der Kauwerkzeuge, unterzogen.
Gespeichert unter: Auf den Hund gekommen... | Schlagworte: Anteil, Hund, Teilzeit, Vierbeiner
Was zum..?
Ein Teilzeithund ist ein „Vierbeiner“ der Art Wolf und der Familie Hunde, welcher nicht wie üblich Vollzeit von seinem Herrchen oder Frauchen gepflegt wird, sondern vielmehr zu einem andauernden größeren Teil der Tageszeit. Gut, es muss ja nicht unbedingt ein größerer Teil des Tages sein aber ein merklicher Teil, bei dem der Hund die Aufmerksamkeit eines Herrchens braucht.
Im Klartext…
…habe ich einen gewissen zeitlichen und emotionalen Anteil an einem Schäferhundmischling, weiblichen Geschlechts.
Meine Aufgabe oder auch Wille besteht also darin, ab und an mit dem Hundi spazieren zu gehen und auch sie zu füttern. Knuddeln und steicheln gehört – ohne Zweifel – auch dazu, was den emotionalen Teil ausmacht. Eigentlich gehört die Hündin meiner lieben Mitbewohnerin.
Sitz!
Auch das Teilzeitherrchen – also ich – versucht eine gewisse Ordnung zu halten. Die gängigen Kommandos geherrscht Lotte also tadellos.