Gespeichert unter: Welt-Reisen | Schlagworte: Frankfurt am Main, Hessen, Mainhatten, shoppen, Starbucks, Zeil
…oder: Wo bitte ist hier die nächste Bank?
Heute möchte ich gerne mal über meinen Besuch in Frankfurt am Main schreiben. Für ca. 4 1/2 Tage machte ich „Main-Hatten“ unsicher und war manchmal entzückt und Andererorts wieder vergrätzt.
Positiv zu nennen ist das echt gute U- und S-Bahn Netz, welches noch durch Straßenbahnen und Busse ergänzt wird.
Darüber hinaus ist in dieser Stadt sicher einiges besser als in meiner kleinen Heimatstadt (Rostock).
Wollen sie einen Kaffee, Cappocino, Espresso oder sonst etwas in dieser Coffein-Richtung? Kein Problem, denn ein Starbucks oder ähnliche Geschäfte finden sich zu Hauf oder alle 200 Meter, was mir sehr entgegen kam. Teuer aber gut!
Ich kaufe ein „o“ und löse: Shoppen!
Für alle Shopping-Fanaten oder solche, die es werden wollen: Kein Problem! In der Zeil-Passage und auch gerade der Zeil-Gallerie kann man prächtig einkaufen. Die Zeil ist eine recht breite und lange Einkaufsmeile in der City von Frankfurt. Am Besten man beginnt seine Tour an der S-Bahn-Station Hauptwache und kämpft sich dann bis zur Konstabler Wache durch. Gut geht es aber auch umgekehrt von der Konstabler über die Hauptwache und die Fressgass zur Alten Oper. Verhungern wird man auch nicht, denn alle 300 Meter findet sich gewiss ein McDoof
Die Stadt der (süßen) Anzugträger
Wohin man in der City auch schaut, alle paar Sekunden begegnet einem ein Anzugträger oder auch ein Penner
Zurück zu den Anzugträgern. Die wachsen dort ja eh wie Äpfel an den Bäumen, denn pro Banken-Tower kommen sicher 300-1000 Mitarbeiter zusammen. Alle die werden mit Anzug zur Arbeit kommen und auch diese wieder mit Anzug verlassen. Ab und an haben sie auch Pause oder müssen von einem Termin zum Nächsten. Wohin man also sieht: Anzugträger. Wie süß auch, denn einige von denen sind sowas von jung… und das sieht dann sehr schick aus. Sehr geil.
„Wolle Rose kaufe?“
Bis jetzt habe ich in einer Stadt noch nie so viele ausländische Mitbürger oder Immigranten gesehen wie in Frankfurt am Main. Dazu muss ich aber sagen, ich kenne Paris, Berlin und München. Wer weiß, vielleicht irre ich mich auch… aber hier schien es mir etwas verstärkt. Letztlich auch wieder ganz putzig, denn gerade die jungen Türken haben eine interessante Aussprache, gepaart mit dem hessischen Dialekt
Fazit: Muss man mal erlebt haben!
Gespeichert unter: Bewusst-Sein | Schlagworte: Bewusstsein, Gehirn, Lernen, Musik, Reflex, Wissen
Ich behaupt ja nichtmal, das Radio süchtig nach selbigem macht aber nach der Musik, die bei manchen Sendern drei bis fünf Mal am Tag gespielt werden. Demnach sage ich: Radio macht unterbewusst süchtig auf die gehörten Titel
Der Mensch und das Unterbewusste
Das der Mensch ein Unterbewusstsein hat, dazu noch ein Vorbewusstsein und das Bewusstsein an sich – is klar!
Es wird ja immer überall behauptet, dass das vieles unbewusst geschied. Diese Behauptung ist korrekt, angesichts der Fluten von Informationen, die der Körper pro Sekunde zu verarbeiten hat.
Sofern das Gehirn ständig alle wichtigen Eindrücke vollbewusst verarbeiten müsste, wäre schnell Stau… und AUS DIE MAUS! Vieles wird also durch Reflexe abgeschmettert (bspw. Lidschlag oder das hochreißen der Hände bei Gefahr vor dem Gesicht). Einiges wird keinem Denkprozess mehr unterworfen, sondern einfach abgearbeitet… bedingte Reflexe also gelernte Reflexe (bspw. Schuhe zubinden).
Gelernt wird vieles auch unbewusst bspw. über das Modellernen. Dies bedeutet man hat ein Model, welches das zu Lernende zeigt und es wird von diesem Model nur visuell wahrgenommen/aufgenommen. Später folgt eine bewusste oder unbewusst Erinnerung bspw. durch Assoziation (Wiedererkennen von Bekanntem).
Das Aufnahmegerät: Mensch
Es wird vom Gehirn so ziemlich alles mitgeschnitten was geht. Es sei denn, die zugeschriebene Unwichtigkeit versagt der Information den Weg zum Hirn. Wichtig und unwichtig wird über Jahre festgelegt und orientiert sich auch stark an Gefahren. Bspw. können im Schlaf einige Geräusche, die als lebensbedrohlich bekannt sind, zum erwachen führen.
Warum wird denn so vieles mitgeschnitten? Das Gehirn arbeitet beim Erinnern mit Schnittmengen und Querverweisen. Man erinnert sich bspw. an Ereignisse nicht nur durch Gesehenes sondern auch über Gerüche und Gehörtes bzw. Gefühltes. Schnittmenge deshalb, weil sich das Erlebte über die Sinnesorgane in einer Schnittmenge derselben sammelt. Nun kann über eine Teilschnittmenge die gesammte Information abgerufen werden (kann!).
Das Radiokomplott und die Verlage
Die wollen ja alle nur gewinne machen! Die Radiosender spielen also aufgrund von Vorgaben und wegen weniger Titel pro Tag (nur knapp 300-500) einen Titel 3-5 Mal pro Tag. Das hat sicher aber auch – bewusst – den Effekt, das Kunden dann nach einigen Tagen einen gewissen Titel toll finden. Warum? Der Titel ist leider schon so präsent im Gehirn, das Gefallen gefunden wird oder aber im unbewusst eine Wichtigkeit zugeschrieben wird. Wenn also dann noch der ungefähre Musikgeschmack getroffen wird: Treffer!
…und wann kaufen sie die CD?
…NEIN, ich bin kein wirklicher Fan von Chuck Norris!
Es ist nur endlich soweit: Ich habe mir ein paar Chucks zugelegt. „Es sind doch nur Schuhe.“ …würde sicher das Gros der Menschen sagen aber das empfinde ich nicht so. Ich sehe mich einer Invasion der „Chuck-Träger“ konfrontiert, die in ihrer Einfältigkeit den erstbesten Schuhladen stürmen und das Mainstream-Sortiment betrachten. Nach einigen Anproben ist dann der richtige Schuh gefunden und die Chucks haben einen Besitzer.
Und nun..? Ja was denn? Okay, man stelle sich vor, dass ca. 100 Menschen in einem mittelgroßen Ort – wie Rostock bspw. – die gleichen Schuhe in Art und Farbe tragen. Wie langweilig! Und es ist gerade deshalb so langweilig, weil die Schuhe – ungewollt – zu den Accessoirs der Independent-/Alternativszene gehört.
Seit wann ist Independent gleich Mainstream?
Ich denke mal die meisten dieser Szene achten nicht so sehr auf ihre Klamotten, was ich allerdings auch schon so zu hören bekam. Der Gipfel war dann aber für mich, dass ich als zu weiblich klassiert wurde. Mir war bereits vier Tage vor einem Diskobesuch klar, was ich tragen würde. Das geht ja scheinbar gar nicht.!? Klar ist für mich auch, dass ich niemals Klamotten-Kombies zweimal ausführe. Warum auch? Ist doch langweilig! Ich mache ja auch nicht täglich das Gleiche oder sage immer das Gleiche, außer das ich mich jeden Tag immer mal wieder auf die selbe Keramik setzte.
Das Fazit dieser Litanei?
Ich habe meine Chucks aus Groß Britanien und die gibt es hier – Rostock ist ja klein – sicher nicht nochmal. Es Lebe die Vielfalt!
Gespeichert unter: "Style-Cheats"
„Denn sie wissen genau, was sie tun.“ So oder so ähnlich kann man sicher bei dem Einen oder Anderen zitieren, wohl aber auch mal ein paar fäkale Ausdrücke bemühen, angesicht der modischen Irrigkeiten mancher Menschen.
Mutig sein heißt ja nicht unbedingt, den Menschen in der Umgebung die Möglichkeit zu verschaffen ihre Peristaltik rückwärts zu entleeren. OOOKAY, es ist ja alles gar nicht so schlecht und viele Menschen habe die intuitive Gabe, sich angemessen zu kleiden. Letztlich ist alles eine Sache von Geschmack UND vor Allem auch Ästethik.
Am Anfang war…
…die Geburt der kleinen Lotte im Westen Mecklenburgs am 26. Sepember 2007. Als so kleine Würmchen sind sie ja immer noch vollends knuffig und zum Liebhaben und man denkt nicht, dass diese Zeit jemals Enden wird. Aber Obacht: Sie wird Enden!
Erstmal jedoch zurück zum schönen Part. Die kleinen krabbelnden Fellkneule… die, wenn sie schon die Augen geöffnet haben, einen mit schönen Blauen enstarren. Wenn die kleinen Zähnchen hervortreten, bemerkt man ungewollt die piranha-ähnlichen Beißwerkzeuge.
Man wünscht sich fast, dass die schöne Zeit niemals Enden soll. Es ist vielleicht ein kleines bisschen Lauter als sonst und… ja Moment! Da war nochwas…
Poop… and crap…
Es steigt einem – gewollt oder nicht – irgendwann in die Nase und dann wird es einem klar: Alles was rein geht, kommt auch wieder raus!
Wenn das am Anfang nur nicht so infernal stinken würde, so wie auch das Zeug von jeder menschlichen Mini-Ausgabe.
„Also ehrlich mal… Der Hund hat doch eine Laktoseintoleranz! Wah?“
Es freut einen dann auch immer, wenn man es nicht geschaft hat die kleine Scheißerin rechtzeitig hinaus zu begleiten, damit sie dort ihr Geschäft machen kann. Es kann also schonmal sein, dass man alle 3-4 Stunden Gassi gehen muss.
Nach einigen Wochen
Das Hundi ist größer geworden und macht nun noch viel mehr Unsinn als zuvor. Jeder Schuh, der einsam und greifbar ist, wird nun auf’s Korn genommen und einer genaueren Untersuchung, unter Zuhilfenahme der Kauwerkzeuge, unterzogen.
Gespeichert unter: Auf den Hund gekommen... | Schlagworte: Anteil, Hund, Teilzeit, Vierbeiner
Was zum..?
Ein Teilzeithund ist ein „Vierbeiner“ der Art Wolf und der Familie Hunde, welcher nicht wie üblich Vollzeit von seinem Herrchen oder Frauchen gepflegt wird, sondern vielmehr zu einem andauernden größeren Teil der Tageszeit. Gut, es muss ja nicht unbedingt ein größerer Teil des Tages sein aber ein merklicher Teil, bei dem der Hund die Aufmerksamkeit eines Herrchens braucht.
Im Klartext…
…habe ich einen gewissen zeitlichen und emotionalen Anteil an einem Schäferhundmischling, weiblichen Geschlechts.
Meine Aufgabe oder auch Wille besteht also darin, ab und an mit dem Hundi spazieren zu gehen und auch sie zu füttern. Knuddeln und steicheln gehört – ohne Zweifel – auch dazu, was den emotionalen Teil ausmacht. Eigentlich gehört die Hündin meiner lieben Mitbewohnerin.
Sitz!
Auch das Teilzeitherrchen – also ich – versucht eine gewisse Ordnung zu halten. Die gängigen Kommandos geherrscht Lotte also tadellos.

